Montag, 2. Dezember 2019

Flügel bekommen

Die Augen fangen an zu glitzern und sie greift zu. „Na dann geben Sie mal her!“ Gemeinsam streifen wir ihr die Flügel über und sie stellt sich selbstbewusst dahin wo sie den ganzen Tag auf Arbeit steht. Tschack. Drei Bilder nur. Das reicht. Ihr gefällt das letzte Bild am besten. „Warten sie mal!“, ruft sie und rennt in ihrem weißen Schwesternkittel mit den Flügel hinten dran los. Die Flügel wippen leise, als würde sie davon flattern. Lachend kommt sie mit flatternden Flügel zurück. „Schade. Ich wollte den Chef noch holen. Aber… Danke.“ Sie schluckt. Sie lächelt. Ich nehme ihr die Flügel wieder ab. Vor drei Stunden war ich mit einem Paar großer Flügel losgezogen. Ich hoffte, auf den Stationen des Klinikums wenigstens einige Mitarbeitende überreden zu können, sich mit den Flügeln fotografieren zu lassen. Eine spontane Idee für eine Ausstellung in der Kapelle. „Ich finde, sie sind ein Engel für unsere Patienten hier“, beginne ich und der Blick der Schwestern und Pfleger, der Ärztinnen und Hausmeister wird weicher. Überrascht. Gerührt. Peinlich berührt. Ungläubig. Und eine nach der andere streifen sie die Flügel über, schüchtern erst, dann lachend. Es ist, als wäre ich nicht alleine unterwegs. Das Wort „Engel“ und diese Flügel haben eine Gewalt, die ich kaum verstehen kann. Sie streicheln die anderen von innen. Die Flügel hinterlassen Wärme im Raum. Mehrere Stunden bin ich am Ende unterwegs. Mache mehrere Dutzend Bilder. Vom Technikkeller bis zum Sozialdienst unter dem Dach, von der Palliativstation bis zum Vorzimmer vom Chef. Die, die jeden Tag still ihre Arbeit tun und Menschen begleiten, operieren, versorgen und pflegen nehmen gerne das Paar Flügel. Es tut gut, gesehen zu werden. Manche trauen sich nicht. „Seid ihr heute auch schon zum Engel geworden?“, ruft kurz vor Feierabend jemand quer durch das ganze Foyer ein paar Kollegen hinterher. So eine Atmosphäre habe ich hier noch nie erlebt. Flügelleicht. Engelserhaben. Irgendwie schimmernd.


Sonntag, 1. Dezember 2019


Predigt für den 1. Advent


Nur eine Kerze.
Schöner sehen eigentlich alle vier Kerzen 
auf dem Kranz aus.
Das dauert ganz schön lange, bis es so weit ist.
Bis alle an sind.
4 Wochen.

Das ist Langsamkeit.


Langsame Menschen machen mich nervös.
Habt ihr mal jemandem zugeschaut, der in aller Gemächlichkeit ein Paket ausgepackt hat?
Gucken. Gucken. Gucken.
Schere suchen.
Paket ordentlich hinlegen.
Schnips. Die Strippe.
Schnips. Die andere Strippe.
Wurschtel.
Strippe aufrollen.
Zusammenknoten.
Paket drehen und wenden.
Den ersten Klebestreifen.
….
Den zweiten Klebestreifen.
Na?
Der klemmt wohl.
Knipper
Knipper.
Ach.
Der dritte Klebestreifen.
Oh. Papier glatt streifen.
Wo ist den der vierte?
Ach da?
Knipper.
Alle Klebestreifen ab.
Und? 
Die erste Falte aufklappen.
Die zweite Klappe aufklappen.
….

Oh man.
Nicht zum Aushalten!
Obwohl es ja richtig ist, jede Faltung und Schleife zu beachten,
die da jemand so von Herzen für mich geschnürt hat.

Nur eine Kerze. Halten wir das aus?
Eine brennende Kerze neben drei unangezündeten
- eine ganze Woche lang?

Früher einmal habe ich einen Yogurette-Riegel 
über eine ganze Woche gestreckt.
(Halte angebissenen Schokoriegel hoch.)
Es gab sie so selten 
(nur wenn mal Westbesuch kam),
sodass ich sie mir einteilte.
Montag nur den Schokorand vorne.
Dann die Packung wieder drum wickeln.
Dienstag 1/6 abbeißen.
Mittwoch 1/5.
Donnerstag 1/4.
Freitag … alles in den Mund stecken.
Ich habe es oft nicht ausgehalten bis zum Ende.

Viele halten es auch nicht aus.
Es dauert bis Weihnachten….
"Ich mache alles volles Rohr!“, sagte gestern eine Frau zu mir,
„Alle Lichterketten, den Weihnachtsbaum, die Pyramide , das Räuchermännchen - habe ich alles schon aufgebaut.
Und wenn ich heim komme - bämm - alles an!
Die Zeit ist doch so kurz!!“

Viele halten es kaum aus.
Jesus hat vor 2000 Jahren gelebt.
„Jetzt fängt mein neues Reich an!“,
hatte er gesagt.
„Es geht los!
Mitten unter euch."
Eine erste Kerze.
Nur eine.
Manchmal scheint es, als wären wir immer noch 
bei Kerze Nr. Eins.
Die Liebe, die er wie ein Lauffeuer in die Welt bringen wollte,
ist doch nur ein kleine Kerze.
Aber eine Waffe des Lichts? 

Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn was da gesagt ist (2. Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3. Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“

Eine Kerze. 
Ein Schritt.
Weil es Zeit ist.
Die Gebote des Lebens zu erledigen:
Ehrlichkeit. Barmherzigkeit. Respekt. Wachsamkeit. 
Dein erster Schritt…
Wenn der einfach nur Liebe wäre,
würde er, wie ein einzelnes Licht, das den Raum hell macht,
dein Leben richtig machen,
würde dich deine Sehnsucht nach Gott spüren lassen,
würde herzerwärmend 
in die Augenwinkel deiner Nachbarn fallen.
Ein Licht, wenn es die Liebe wäre,
könnte das schaffen.
Weil die Liebe eine scharfe Waffe ist.
Weil sie die Gleichgültigkeit entwaffnet.
Weil sie die Bosheit sprachlos macht
und der Wut die Luft raus lässt.
Weil sie den anderen größer macht
und tausendfach zurück kommt zu dir,
wie das Licht einer Kerze alle Winkel erhellt.
Advent ist Üben fürs Leben
mit einer einzigen Kerze
oder einem winzigen Schokoriegel für eine Woche.
Üben, gewaltige Sehnsucht zu haben und
unübersehbar Liebe wachsen zu lassen.

Am Anfang entzündest du nur eine Kerze… 
Am Anfang wählst du nur die Liebe….
„Es geht los! Mitten unter euch.“ sagt Jesus.  Amen.


Und der Friede Gottes, der höher ist, als unsere Vernunft, der halte unsern Verstand wach und unsre Hoffnung groß und stärke unsre Liebe. Amen.


Samstag, 23. November 2019







Bibeltext für den Ewigkeitssonntag: 
1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. 2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. 4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. 5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. 8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. 9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. 10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.
(Matthäus 25, 1-13 / Lutherbibel 2017 / Bibleserver.de)



Predigt zum Ewigkeitssonntag,
für alle Traurigen und unsere Ältesten, die wir heute einführen
und für dich, wen du das liest.....




Können Menschen verloren gehen?
Können Menschen verlorenen gehen,
können sie Gott verlieren oder er sie?
Können Sie komplett am Leben vorbei schießen?
Können Sie Gott verpassen?
Können Sie ein richtiges Leben verpassen?
Und wenn ja, haben sie dann Gott verpasst?
Und wenn ja, gleich für immer?

So lautet doch die eigentliche Frage hinter diesem Text.
Die Frage ist, an wen sich diese Geschichte wendet.
An die Lebenden? An die Toten?
An uns? An mich? An dich?
Sicher ist: Jesus meint ernst was er sagt.
Dieser Text ist darum offensichtlich für die,
die noch etwas ändern können in ihrem Leben.
Jesus rechnet wirklich damit, 
dass Menschen verloren gehen können.

Und:
Jesus rechnet damit, 
dass Menschen gerettet werden können.

Wenn Jesus selbst nicht auch verloren gegangen wäre, 
hätte er nicht gerufen: 
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“.

Wenn Jesus nicht auch gerettet worden wäre, 
hätte er nicht sagen können: „Ich bin auferstanden!“.

Das ist Gottes Logik. Menschen können verloren gehen.
Können vergessen haben, das Öl des guten Lebens in ihren Lampen zu sammeln, 
das es hell macht für sie und dabei auch noch für andere leuchtet. 
Gott sagt uns darum ernsthaft, was gut ist im Leben und was nicht. 
Er sagt ernsthaft, dass wir danach leben sollen.
Er weiß aber dennoch, dass nicht alle in der Lage sind, dieses Öl zu sammeln. Dass wir zu schwach, zu gedankenlos, zu vergesslich, zu einsam, zu traurig, zu enttäuscht, zu locker, zu unsicher sind. Er weiß, dass wir manchmal verloren gehen vor der Tür des Lebens, dass sich das Leben taub anfühlen kann, als wäre es kurzzeitig hinter die Tür geflohen und wir stünden davor ohne Schlüssel.

Und darum kann Gott retten. Immer.
Gott ist eben unvergleichlich. 
Was Gott macht
ist nicht zu vergleichen.
Was Gott für uns ist,
gleicht niemandem und nichts.
Er gleich für mich nicht der zugeschlagenen Tür;
er sagt, er selber sei die Tür.
Er ist für mich niemand, 
der mich mit dem erloschenen Öl trauriger Tage
in die Dunkelheit schickt.
Nicht ohne einen Docht der Hoffnung.
Gott kommt in der Mitte der Nacht,
Manchmal erst, wenn die Hoffnung zum Zerbersten gedehnt ist.
Wie in dieser Geschichte.
Er wendet die Dinge. 
Die Nacht beginnt ganz allmählich zu schwinden.
Tagesfunken von Kraft und Wiederaufstehenkönnen
wirft er an den Himmel.
Zeichen der Überwindung.

Die Geschichte der Wartenden mit den Öllampen 
ist noch nicht zu Ende.
Es ist unsere Geschichte, 
weil wir manchmal vergessen, worauf es ankommt.
Es ist unsere Geschichte, weil wir auch wollen müssen.
Weil wir aufstehen könnten.
Es ist unsere Geschichte, weil sie noch nicht zu Ende erzählt ist.
Es ist die Geschichte unserer Lieben, 
die schon längst mit ihm beim Fest sitzen, in seiner Wärme.
Es ist unsere Geschichte von Nächten, die Tag werden.

Das Himmelreich gleicht Leuten,
die hier in B. in der Kirche sitzen
und wissen, da kommt noch was.
Die die Trauernden halten, die Kinder bestärken und 
zusammen die Gemeinde leiten und lebendig machen.
Die erlebt haben, wie der Bräutigam immer wieder 
für Momente spürbar unter ihnen ist. Himmelreichsmomente.

Das Fest… 
Das kommt noch!
Das Öl… 
für unsere Lebenslampen
könnten wir mal wieder suchen gehen.
Und:
Niemand muss vor der Tür bleiben,
auch wenn er oder sie mal verloren ging.
Am Ende wird Gott alle Tränen abwischen
Und alles neu machen. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsre Vernunft, 
der halte unsern Verstand wach und unsre Hoffnung groß 
und stärke unsre Liebe. Amen.


Donnerstag, 7. November 2019

Atem für zwei


„Er hat so gerne gesungen.“, sagt sie endlich nach langem Schluchzen, rückt ihr Kopftuch gerade und stopft eine graue Strähne hinein. Sterbend liegt ihr alter Vater im Bett. Vater Alexander, mit dem sie vor fast 30 Jahren nach Deutschland gekommen war. Mit deutlichem Akzenten und rollendem „Rrrr“ spricht Marina. Erzählt vom Vater. Ehrfurchtsvoll. Mit viel Angst, wie es ohne ihn gehen soll. Tief gläubig sagt sie, er müsse dies leiden wie der Herr Jesus Christus. Und dass er bald beim Herrgott wäre. Ich nehme die zerlesene Bibel vom Nachttisch des alten Mannes. Psalm 23 lese ich vor. „Ach“, sagt sie sehnsüchtig, „in seinem Hause sein…“ „Bleiben“, sage ich. „Bleiben heißt, dass die Wände seines Hauses schon hier um uns sind und dass sie hinein reichen in diese andere Welt. Dass wir also verbunden sind: die auf dieser Seite und die auf der anderen Seite. Und dass wir den Stecken haben für die finsteren Täler. Dass Gott unser Stecken ist. Direkt in unserer Hand.“ Eine Weile ist es ganz still. Dann beten wir. Bedeutungsschwer spricht Marina das Vaterunser. Jedes einzelne Wort davon meint sie wirklich. Vorsichtig nehme ich ihr alte Gesangbuch in die Hand. Sie könne heute nicht singen. Sie würde so gerne. Sie müsse immer weinen. Ich blättere darin. Ein sehr altes Liederbuch ohne Noten. Es sei noch von der Schwiegermutter und aus Sibirien mitgebracht. Dann nimmt sie es doch und schlägt ihr Lieblingslied auf. Es ist mir unbekannt. Zart lege ich meine Hand in ihren Rücken und sie holt Luft. Mit einer warmen tiefen Stimme und unüberhörbar russischer Melancholie fängt sie leise an. In der zweiten Strophe summe ich vorsichtig mit. Dann stimme ich mit ein in das unbekannte Lied aus dem sibirischen Gesangbuch. Zwischendurch bricht ihre Stimme. Meine hält. Zusammen singen wir bis zum Ende. Sie schnieft und schnaubt laut die Nase. „Ja. „ sagt sie. „Ja!“ Ich segne Alexander und sie rückt das Kopftuch gerade. Wir drücken uns mit beiden Händen. Sie lächelt wunderschön zwischen den Tränen. 



Donnerstag, 31. Oktober 2019

Ein tragender Grund

Ich hatte Gänsehaut schon bevor der Sprecher im Fernseher vor 4 Tagen die amtlichen Wahlergebnisse bekannt gab. Und dann ging es mir durch und durch, als ich die Statements der Parteien hörte. Ich habe seither viele Stimmen von Christinnen und Christen aus meinem Umfeld dazu gehört. Traurige, enttäuschte, besorgte, ratlose, wütende und deprimierte Stimmen. Wie wird es weiter gehen in unserer Region? Wie soll ich mich dazu verhalten? Heute Abend brannten kleine Kerzen an unserem Dorfbrunnen. Da hatten sich welche von sich aus verabredet zu einem Gebet für diese Welt und für unser Land. Kein Statement. Keine Demonstration von irgendwas. Nur ein Gebet. Das hat mich beeindruckt. Naklar! Das ist unsere ganz spezielle Art gegen Ängste und Bedrohliches und Ungeklärtes: still werden, es Gott sagen, Ihn machen lassen. Ich hatte Gänsehaut. Unsere einfachen kurzen Gebete gingen mir durch und durch. Und hinterher haben wir geredet. Wir haben uns zugehört. Wir waren nicht in allem einer Meinung. Aber dass uns das nicht auseinander dividiert hat, das hat nur einen Grund: Einen tragenden Grund. Einen gemeinsamen Grund. Der stärker ist als unsere Ängste und größer als alles Bedrohliche und weiter als unsere Verschiedenheit: Der Glaube an Jesus Christus. Der Glaube an Gott. „Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist; Jesus Christus!“ - dies ist der Bibelspruch der über dem heutigen Reformationstag steht. Ein Spruch, der mir schon oft Gänsehaut gemacht hat als Vertonung in einem gewaltigen Choral. Mit großer Klarheit beginnen die Männerstimmen „Einen anderen Grund kann niemand - niemand!! - legen. Außer dem, der gelegt ist.“ Und nun bricht der Reichtum der Chorstimmen nach und nach hervor: „Jesus Christus“ . Das ist es! Einen Grund suchen. Einen gemeinsamen. Der trägt. Durch und durch. Macht das! Geht an die Dorfbrunnen und trefft euch zu Dorfrunden. Lasst euch nicht auseinander dividieren. Betet zusammen. Von Herzen. Man darf auch für sich selbst beten. Ihr werdet staunen, wie dieser Grund unseres Glaubens alle trägt und welche Räume er vielleicht eröffnet. Ihr könntet erleben, dass ihr diesen Grund tatsächlich habt. Dass er keine Einbildung ist und nicht nur eine Ahnung. Sondern Realität. Nehmt eure Besorgnis welcher Art auch immer und wendet ihre Energie in Gutes. In mehr Miteinander. In Zuhören. In Aufeinanderzugehen. Luther war es übrigens, der sagte: „Christen, die beten, sind wie Säulen, die das Dach der Welt tragen.“ 

... passt auf Eure Liebe auf...

  Predigt am 19. Juli in Stendal Predigttext Hebräerbrief 13, 1-3: Hört nicht auf, einander als Brüder und Schwestern zu lieben.  Vergesst ...